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Wasserstofftanks : Abdichtung unter Druck

16/03/2026
Fuel cell Wasserstofftanks spielen im Wasserstoffbereich eine entscheidende Rolle, da sie als spezielle Druckbehälter dienen, die für die sichere Lagerung und den Transport von Wasserstoffgas ausgelegt sind. Wasserstoff ist hochentzündlich, extrem leicht und besteht aus sehr kleinen Molekülen. Daher sind diese Tanks so konstruiert, dass sie hohen Drücken standhalten (in der Regel 350–700 bar in Automobilanwendungen) und über lange Zeiträume hinweg Leckagen verhindern. Sie können aus Metall, Verbundwerkstoffen oder einer Kombination aus beiden hergestellt werden, wobei ein Gleichgewicht zwischen Festigkeit, Gewicht und Haltbarkeit hergestellt wird.

Wasserstofftanks kommen in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz. Im Automobilbereich treiben sie Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEVs) an, darunter Autos, Busse, Lkw und Züge, und dienen als Bordspeicher für mobile Energielösungen. Im industriellen Bereich bieten sie stationäre Wasserstoffspeicherung für Brennstoffzellenkraftwerke und Tankstellen für Fahrzeuge.

Als Schlüsselkomponenten der wachsenden Wasserstoffwirtschaft ermöglichen Wasserstofftanks eine sichere, zuverlässige und effiziente Speicherung und Verteilung von Wasserstoff und unterstützen damit saubere Energielösungen, nachhaltigen Transport und vielfältige industrielle Anwendungen.

Welche Anwendungen gibt es in einem H₂-Tank?


In Wasserstoffspeichersystemen spielen Abdichtung und Verklebung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit, Haltbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit. Aufgrund der extrem geringen Molekülgröße von Wasserstoff und der hohen Drücke kann selbst das kleinste Leck die Integrität des Systems beeinträchtigen.

Das Verkleben und Abdichten von Ventilen ist besonders wichtig. Das Ventil ist die primäre Schnittstelle zwischen dem Wasserstofftank und dem externen System und steuert das Befüllen, Speichern und Abgeben von Wasserstoff. Eine ordnungsgemäße Abdichtung und Verklebung an dieser Stelle gewährleistet leckagefreie Verbindungen, mechanische Stabilität und Beständigkeit gegen Druck, Vibrationen und Temperaturschwankungen während der gesamten Lebensdauer des Tanks.




Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Schutz der Kuppel. Der Kuppelbereich eines Wasserstofftanks ist hohen mechanischen Belastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die in diesem Bereich verwendeten Dichtungs- und Schutzmaterialien verhindern das Eindringen von Wasserstoff, schützen die Verbundschichten und schützen den Tank vor Feuchtigkeit, Chemikalien und äußeren Beschädigungen. Dieser Schutz ist unerlässlich, um die strukturelle Integrität zu erhalten und einen sicheren Betrieb über einen langen Zeitraum zu gewährleisten.

Zusammen ermöglichen diese Dichtungs- und Klebelösungen eine sichere Wasserstoffspeicherung, verlängern die Lebensdauer der Tanks und unterstützen den zuverlässigen Betrieb von Wasserstoffspeichersystemen in anspruchsvollen Anwendungen wie Brennstoffzellenfahrzeugen und Energieinfrastrukturen.


Die Herausforderungen beim Verkleben und Abdichten im Inneren eines H₂-Tanks


Das Verkleben und Abdichten im Inneren von Wasserstofftanks ist aufgrund der einzigartigen Eigenschaften von Wasserstoff und der extremen Bedingungen, unter denen die Tanks betrieben werden, besonders schwierig. Wasserstoffmoleküle sind sehr klein, wodurch sie dazu neigen, Materialien zu durchdringen, die normalerweise gasdicht sind. Gleichzeitig werden Wasserstofftanks unter hohem Druck (bis zu 700 bar in Automobilanwendungen) betrieben und sind Temperaturschwankungen, Vibrationen und mechanischen Belastungen ausgesetzt.

Kritische Bereiche für die Verklebung und Abdichtung sind Ventilschnittstellen, Kuppelbereiche und Verbindungen zwischen Metall- und Verbundwerkstoffkomponenten. Diese Stellen sind potenzielle Leckagepfade und müssen während der gesamten Lebensdauer des Tanks ihre mechanische Integrität und chemische Beständigkeit bewahren.

Wirksame Klebe- und Dichtungslösungen müssen daher Folgendes bieten :

  • Dichtheit unter hohem Druck
  • Beständigkeit gegenüber Vibrationen und Temperaturschwankungen
  • Beständigkeit gegen Wasserstoffdurchlässigkeit und Umwelteinflüsse
  • Kompatibilität mit verschiedenen Tankmaterialien (Metall, Verbundwerkstoffe)
Durch die Bewältigung dieser Herausforderungen gewährleisten fortschrittliche Klebe- und Dichtungstechnologien eine sichere Wasserstoffspeicherung, einen zuverlässigen Betrieb und eine lange Lebensdauer, was sowohl für Automobil- als auch für industrielle Wasserstoffanwendungen von entscheidender Bedeutung ist.

TB3953: Zweikomponenten-Elastikklebstoff


TB3178
TB3953
  • Starke Haftung auf einer Vielzahl von Materialien
  • Nach dem Aushärten wird es zu einem gummiartigen, stark elastischen Material. Es hat eine deutlich höhere Festigkeit und Dehnbarkeit als andere elastische Klebstoffe.
  • Die Topfzeit (Gelierzeit) nach dem Mischen der beiden Komponenten ist relativ lang, sodass ausreichend Zeit für die Anwendung bleibt.
  • Die Aushärtungszeit kann durch Erhitzen nach dem Verkleben verkürzt werden, sodass die Aushärtungsgeschwindigkeit je nach Situation gesteuert werden kann.
ViskositätHarz: 3 Pa.s, Härter: 30 Pa.s
FarbeHarz: Schwarz, Härter: weiß
HärteA87